Wer ist die Bergrettung Feldkirch?

Diese Organisation wurde um 1940 gegründet und besteht derzeit aus rund 35 aktiven Mitgliedern, welche alle ehrenamtlich tätig sind.

Geschichte

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Heimabend - Seil und Knotenkunde + Motorwinde im April 2017

Zur Abwechslung trafen wie uns nicht in unserem Bergrettungsheim, zu unserem allmonatlichen Heimabend, sondern im Altstoffsammelzentrum der Stadt Feldkirch. Jeder hat sich beim Eintreffen das Klettergeschirr, Kletterhelm und das erforderliche Material hergerichtet und angelegt. Mit ein paar wichtigen organisatorischen Worten begrüßten uns Thomas. Anschließend teilten wir uns zu gleicher Anzahl in zwei Gruppen auf.

Ein Teil der ersten Gruppe hat sich mit der Prusik und Münchhausen Technik beschäftigt. Dank der guten Vorbereitung hatte jeder ein eigenes statisches Seil bereits an der Hallendecke fest verankert vorgefunden. Der Rest der Gruppe konnte in einer kleinen kompetition gegeneinander antreten. Die Aufgabe war es schnellstmöglich ein Seilgeländer mit allen verschiedenen vorgegebenen Knoten zu errichten. Manch ein Knoten der nicht so oft gebraucht wird, war auf Anhieb eine Herausforderung. Für diejenigen die sich bei den gestellten Aufgaben nicht ganz sicher waren, konnte bei den aufliegenden Ausbildungsblättern nachgeschaut oder bei Charly nachgefragt werden. Nach einem Durchlauf dieser Stationen wurde noch ein wenig diskutiert und kurz später tauschten wir die Aufgaben mit der zweiten Gruppe.

Der zweite Teil der Mannschaft fing mit dem bilden einer Gletscherseilschaft an. Darauffolgend wurde die Technik der Kameradenrettung aus einer fiktiven Gletscherspalte geübt. Zuerst wurde ein Expressflaschenzug aufgebaut. Nachdem das vermeintliche Opfer ein Stück hochgezogen wurde, musste unter Last auf den Seilrollenflaschenzug umgebaut werden. Theoretisch wurden noch der Bau eines "Toten Mannes" und der klassische „Steckpickel“ und deren sinnvolle Anwendungsfälle besprochen.

Zum Abschluss hat uns Bergführer – Ing. Martin Berner - eine benzinmotorbetriebene Seilwinde vorgestellt. Mit dieser Winde ist es ganz leicht möglich an einem freihängenden statischen Seil auf und abzufahren. Die Seilwinde kann auch dazu verwendet werden um Personen an einem hängenden Seil herauf zu ziehen. Dadurch wird das anstrengende Kurbeln an der Silvretta Winch ersetzt. Die Vorführung war sehr interessant und hat uns gezeigt was technisch heutzutage alles möglich ist. Zudem konnten wir Flaschenzüge und Seilrollen der Marke „HARKEN“ testen, welche auch bei sehr geringem Gewicht alle unseren sicherheitstechnischen Vorgaben erfüllen.

Ein herzliches Dankeschön gebührt den Organisatoren - Charly und Christian – die diesen sehr gut besuchten Heimabend bestens vorbereiteten und umgesetzt haben. Danke auch an Hubert, dass er uns die Vorstellung der Motor Seilwinde organisierte.

Zum gemütlichen Ausklang des Heimabends hat uns Hape dankenswerterweise noch leckere Würste gegrillt.

Berg Heil!

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