Wer ist die Bergrettung Feldkirch?

Diese Organisation wurde um 1940 gegründet und besteht derzeit aus rund 35 aktiven Mitgliedern, welche alle ehrenamtlich tätig sind.

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Februar 2017 Heimabend

Der Februar-Heimabend stand ganz im Mittelpunkt der Lawinen-Bergung & deren Organisation. Dank frühlingshafter Temperaturen & Regen bis auf 2000m konnte der Abend nicht wie geplant in Gurtis stattfinden, sondern musste in höheren Lagen abgehalten werden. Markus und Harry, die beiden Organisatoren, planten kurzfristig um und wir fuhren ins Laternsertal.

So stiegen wir mit 25 Mann & Frau von Laterns in Richtung Falba Stoba auf, bepackt mit Behelfs-Akia und sonstigem Übungsgeräten. Der Aufstieg über die Piste ging schnell und so waren wir nach kurzer Zeit in der Hütte und konnten uns für die beiden Stationen einteilen.

 An Station Eins wurde der Einsatz des Recco-Systems erläutert. Markus hat die   Funktionsweisen im Detail erklärt und gleich vorgeführt. Anschließend ging es für alle Ausbilder auf den Lawinenkegel wo mittels Recco gesucht wurde. Das Handling ist immer wieder gewöhnungsbedürftig. Schlussendlich haben aber alle den Suchgegenstand gefunden.   

 An der zweiten Station wurde von Harry eine Mehrfachverschüttung simuliert und es ging darum, eine unbekannte Anzahl an verschütteten möglichst schnell und organisiert zu orten. Die Dunkelheit erschwerte zunächst das Finden von Ausrüstungsgegenständen der „Verunglückten“, wie z.B. Ski oder Stöcke. So gingen Kleingruppen von 2-3 Personen gemeinsam in die verschiedenen Richtungen des Lawinenkegels und starteten die Suche. Das Orten und Sondieren der vergrabenen LVS-Geräte ging sehr schnell. Durch die überragenden Bedingungen von 20cm Schneehöhe konnten die Geräte sehr schnell ausgegraben werden und die neun Geräte waren nach kurzer Zeit aus der Lawine „gerettet“. 

 Eines der vergrabenen LVS-Geräte fühlte sich im Schnee leider so wohl, dass es seinen Akku ausschaltete und nun erst im späteren Frühjahr gerettet werden kann.

 Nach der Übung ging es wieder in die Falba Stoba, wo wir von Wolfi und Charly einen warmen Glühmost, kalte Getränke und heiße Würstl mit Brot, Kren und Senf als Stärkung bekamen.

Während der Abfahrt konnten wir noch den Abtransport eines Verletzten (dieses Mal in Form von Ausrüstung) mittels eines Akias üben.

Vielen Dank für den tollen Außer-Heim-Heimabend in Laterns, die Vorbereitung und die Verpflegung!

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