Wer ist die Bergrettung Feldkirch?

Diese Organisation wurde um 1940 gegründet und besteht derzeit aus rund 42 aktiven Mitgliedern, welche alle ehrenamtlich tätig sind.

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Ausbildungstage 2016 im Rofan

Bericht: Ausbildungstage  vom 9.-11. Sept. 2016

  

Mit allen benötigten Utensilien eingepackt und reisebereit, trafen wir uns am Freitagmorgen im Bergrettungsheim Feldkirch. Perfekt organisiert verstauten wir unsere Utensilien in die beiden Autos. Pünktlich fuhren wir in Richtung Maurach am Achensee im Tirol los. Wie geplant, erreichten wir die Talstation der Rofan Seilbahn kurz vor Mittag. Da es ein sehr schöner sonniger Tag war und die Sonne im Zenit stand, freuten wir uns sehnlichst auf diese Wanderung in den Tiroler Bergen. Wir entschieden uns kameradschaftlich für eine größere Aufstiegsrunde über den Klettersteig beim Dalfazer Wasserfall. Der beeindruckende Wasserfall bot uns eine wohltuende Abkühlung an diesem heißen Tag. Den Klettersteig, mit seinen 80 Höhenmeter und der Schwierigkeit D, überwunden wir in kürzester Zeit. Weiter ging es aufwärts zur  Dalfaz Alm auf 1692 Höhenmeter. Kurz nach zwei Uhr Nachmittag erreichten wir die Hütte. Auf der Sonnenterrasse tranken wir etwas Erfrischendes und manch einer hat noch eine kulinarische Köstlichkeit gegessen. Nach einer geselligen Mittagspause gingen wir auf bestens präparierten Wanderwegen zur Bergstation, um das Gepäck abzuholen und konnten anschließenden im nahe gelegenen Berggasthof Rofan unsere Zimmer beziehen. Bei delikatem Reh/Gamsragout mit Blaukraut und Kroketten speisten wir lecker und ließen den Abend gesellig ausklingen.

Bei Sonnenaufgang und einem kräftigen Frühstück starteten wir in den Tag. Wir teilten uns in kleinere Gruppen auf, sodass jeder seinen Bedürfnissen und Vorstellungen für diesen Tag nachgehen konnte. Eine Gruppe startete in Richtung Osten der Bergkette - den Fünfgipfelklettersteig mit der Haidachstellwand mit einer Höhe von 2192 Meter - und wanderten über den Rosskopf (2246hm) weiter zur Seekarspitze (2261hm) und Spieljoch zum Hochiss auf 2299 Höhenmeter. Bei Recherchen fand man eine Mehrseillängen Klettertour als alternative zum letzten Klettersteig auf den Hochiss, jedoch konnte die Gruppe den Einstieg in der großen Issplatten, die Route Lambswool, nicht finden. Die andere Gruppe ging eine Mehrseillängenklettertour auf die Rotspitz 2067 Höhenmeter.Vom Berggasthof ging es ein Stück in Richtung Dalfazalm. Kurz zuvor den in der Landschaft stehenden, sehr bequemen, Liegestühlen geht es durch die Latschen Richtung Rotspitz. Angelangt auf dem Podest kletterten einige die zwei Seillängen der Rebitschkante, mit dem Schwierigkeitsgrad 6. Eine weitere Seilschaft erklomm den Rissweg an der Ostwand in 4 Seillängen. Der sehr brüchige Kalkfelsen war mental nicht gerade unterstützend, da sehr viel loses Material herausbrach. Jedoch  war die Route sehr gut abgesichert. Auf der Rotspitz angelangt gab es zur Belohnung einen atemberaubenden Ausblick über das Rofangebirge und den Achensee. 

Für unser nächstes Ziel kletterten wir in Richtung Norden zur Hochiss. Als wir die anderen, auf der Suche nach den Issplatten, im steilen Gelände erblickten, entschieden wir uns zu einem alternativ Programm und schwammen im nahe gelegenen Gebirgssee. Dieser war sehr erfrischend. Gemeinsam trafen wir uns am späten Nachmittag wieder im Berggasthof. Dieser war ausgebucht und die Gaststube war ebenfalls gut mit begeisterten Bergsteigern besucht. Es gab leckere Schnitzel mit Pommes zum Abendessen.                                         

An dieser Stelle ein Dank an die Küche, im speziellen an unseren sehr netten kroatischen Koch, der für uns hervorragend und mehr als ausreichend gekocht hat. Bei gutem Wein und Bier tauschten wir Erfahrungen vom heutigen Tag aus und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

In der Nacht gab es starken Niederschlag mit  Begleitung von Blitz und Donner. Am Morgen beim Frühstück war von all dem aber nichts mehr zu sehen und ein weiterer schöner Tag brach an. Die Hälfte unsere Mannschaft stieg über die Skipiste zum Chalet Klettergarten und kletterte noch ein paar Sportkletterrouten. Der andere Teil der Gruppe ging auf das Ebner Joch auf 1957 Höhenmeter und dann ins Tal. Mit einer kleinen Verspätung trafen wir uns alle kurz nach Mittag an der Talstation.                                                                                            

Verschwitzt und übermütig sprangen noch ein paar Tapfere, zur Erfrischung in den Achensee. Unter den richtigen Tiroler wird dieser angeblich als das Tiroler Meer bezeichnet. Gelegentlich wird er auch von Surfern und Seglern zur Ausübung deren Wassersport verwendet, da er optimale bietet.  Zum Abschluss unserer  diesjährigen Ausbildungstage speisten wir im Gasthof Hubertus köstlich zu Mittag. 
Abschließend ein Dankeschön an alle für die grandiosen Tage.

Einen speziellen Dank an Markus, der alles perfekt organisiert und penibel vorbereitet hat.

Berg Heil!

 

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