Pistendienst Einfahrtag am 17. Dezember
Am vergangenen Samstag fand mit dem Einfahrtag wieder unsere Vorbereitung zum Pistendienst im Skigebiet am Sonnenkopf statt. Pünktlich zu diesem Termin begann es in der Nacht von Freitag auf Samstag kräftig zu schneien und somit fanden wir, als wir am Samstag ins Skigebiet gondelten, ideale Schnee- und Übungsbedingungen vor. Unsere kompakte aber durchaus schlagkräftige Gruppe ließ sich von ein paar Schneeflocken, Nebel und Wind nicht abhalten. Gerade bei solchen Witterungsverhältnissen wird die Bergrettung im Notfall alarmiert da eine Versorgung aus der Luft mit Hubschrauber nicht möglich ist.
Sehr erfreulich war auch die Teilnahme unserer neuesten Anwärterin Dr. Barbara Pfatschbacher die wir hiermit nochmals herzlich willkommen heißen möchten und Ihr alles Gute für Ihre Tätigkeit als künftige Bergrettungsärztin wünschen.
Vorbereitet und organisiert wurde der Einfahrtag von unserem Sanwart Markus Stadelmann der von Notfallsanitäter Harald Hugl unterstützt wurde. Nachdem wir angekommen waren fand im Bergrestaurant der theoretische Teil statt. Es wurden organisatorische Details wie z.B. der Einsatzbericht erörtert und im Anschluss daran wurde der San-Rucksack auf den Kopf gestellt um unsere Kenntnisse aufzufrischen was wir für den Pistendienst alles dabei haben. Nach ein paar praktischen Übungen war es dann vorbei mit der warmen Stube und wir packten uns gut ein um ins Gelände zu gehen.
Mit angeschnallten Skiern erkundeten wir zunächst einen Teil des Skigebietes das noch nicht allen bekannt war – vor allem der neue Sessellift zum Riedkopf weckte unser Interesse. Der Versuch auch das neue Bergrestaurant Muttjöchle zu erkunden fiel dann aber – pflichtbewusst wie wir eben sind - dem Übungseifer zum Opfer.
Als nächste Station stand das Fahren mit dem Akja auf dem Programm.
Eine Riesengaudi – außer für den der den Verletzten spielt – danke Markus ;-).
Es war dann doch halb so schlimm und wir brachten den vermeintlichen Patienten so schonend wie irgend möglich hinunter.
Zum Abschluss des Geländeteils konnten wir dann noch die Talabfahrt bei herrlichstem Tiefschnee genießen – die einen mehr, die anderen weniger. Stefan W. (Name der Redaktion bekannt) fuhr sich derart in den Graben dass er mehrere Minuten mit den Schneemassen kämpfen musste und sich völlig verausgabte um wieder zur Gruppe aufzuschließen.
Der gemütliche Ausklang fand dann nachdem alle gut ins Tal gekommen waren in der Kelobar statt.
Unser Dank für den tollen Tag gilt Allen voran Markus für die Organisation sowie Harald für seine tatkräftige Unterstützung.
Insbesondere möchten wir uns auch wieder bei den Klostertaler Bergbahnen mit Rettungschef Sigi Wolf für deren Unterstützung und gute Zusammenarbeit bedanken.
Eine unfallfreie Saison 2011/2012 und frohe Weihnachten wünscht die
Ortsstelle Feldkirch-Frastanz
Berg Heil!